Ein paar Fakten

Heute ist ein gewöhnlicher Apriltag für südwestdeutsche Verhältnisse. Morgens regnet es, dann scheint die Sonne. Später Wind, Regen und kleine Stürme. Nachmittags dann wieder schöner Sonnenschein. Da weiß man, was man hat.

Das Weltgeschehen scheint derzeit ähnlich zu verlaufen. Hier ein Krieg, dort ein Skandal und dazwischen wirtschaftliche Erfolge und Streiks. Die herrschende Klasse scheint hocherfreut über die Abwesenheit des Plebs in der politischen Landschaft zu sein. Der genießt seine Freizügigkeit bei trockenem Brot und Joblosigkeit. Da wächst einem ja der Bart.

Zottelig, wie mancher da so ist, werden unterdessen Flaschen gesammelt, andere veredeln Autos. Die sind für jene, welche es verdient haben.

Die Flaschen werden abgegeben, zu ein paar Cent das Stück. Juwele der Unabhängigkeit. Wer lässt sich schon etwas sagen.

Blödsinn derweil zuhauf. Fernsehen an, Fernsehen aus. Die erträglichere Art des Umgangs damit.

Wer da noch nach Beweisen ruft, der sehe sich einfach einmal um. Ein labil organisierter Staatsapparat ruft nach Handlungsspielräumen für sich selbst. Reform auf Reform folgt da, getreu dem Prinzip der neuen deutschen Regel: Wir können ja später gucken, ob es etwas taugt und nachbessern.

Das haben andere schon einmal besser gekonnt. Da hilft auch keine Krawatte.

Meine Worte dichte ich hier und braue mir derweil dieses Bier. Frei geschrieben ist es da. Satz um Satz kommt vor. Das eine soll das andere mehren.

So, und nun habe ich meines preisgegeben. Etwas Senf dazu? – Greif nicht daneben.

Wem es Wurst ist, der ist halt noch nicht soweit gekommen, dass er etwas davon hat. Und ich habe sehr viel davon. Nichts. Eben.

Launisch gebe ich Kunde von dem, was in aller Munde ist. Mist. Jetzt habe ich es verraten. Welcher Schaden da doch zum Vorschein kommt. Vom Dach fällt der Ziegelstein. Da muss doch watt lose sein.

Da kann man auch noch so sehr jubilieren, es wird nichts ändern. So wird nichts passieren, auch nicht in fernen Ländern. Dort kriegt der eine Geld, dafür hat er dann, was ihm gefällt. Waffen (von den Lobbyisten) werden verschenkt, um Ruhe zu schaffen.

Doch, oh Weh, die Rechnung ist nicht aufgegangen, und schon stehen Schlangen von Leuten mit ihren Kindern und Bräuten vor dem deutschen Tafelladen, sehr zu der Hungernden Scharen Freude, denken wir heute.

Ja, welch ein Glück, da spendieren wir ne Marke, die deutsche Post ist sich dafür nicht zu schade. Aufgeklebt und gern verschickt, derweil der Fuß am Schuhe drückt.

Zahnloses Heer von Akrobaten, Jongleuren und anderen Proleten haben darum gebeten, nun sind sie zufrieden und kommen voran. Das hat Deutschland sich selbst angetan.

Bier her, Bier hoch, allseits gefeierte Bitterkeit, wer Spaß hat ist verdächtig. Ist er etwa breit? Hat der vom Guten sich zuviel genommen? – Scherz, Schmerz, welch ein Dolchstoß.

Hüte man sich vor fader Wortklauberei. Zaudere man nicht, mutig? – Vorbei!

Aufgabe zuhauf, wer weiß es zu richten? – Da kommen die Tüten voll Tran dann doch wieder an. Sie saften und schnaufen, labern und raufen – doch das gefällt der Masse des Mobs.

Flops sind derweil stark in Mode, politisch korrekt und abgeschoben hat man da die Tristesse. Alle glücklich, wer es nicht glaubt.

Damit es nicht zuviel wird, höre ich nun auf. Bufferüberlauf.

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