Butterbrote zuhauf

Sonnenschein und lockerer Boden, Märchen, Gespinste und Anekdoten, so kommt das vor und macht was heiter. Gescheiter ist es, nichts zu sagen, keine Frage. Doch die Plage all der vielen Wortretorten macht auch uns den Gar aus. Da wird man verdrießlich. So macht das keinen Spaß.

Es graust dem einen vor dem eigentlichem Bedenken seiner Ideen und da wird auch die Phantasie nie dazu herangezogen. Oh, der Kreis ist arg verbogen. Es hat das Wort der Herr Prälat. Er spricht viel, obwohl keiner darum gebeten hat.

Da freuen wir uns an den Butterbroten, Vorboten einer guten Zeit. Sonnenschein, heiteres Wetter, Blumen blühen, der Gang wird leichter. Anders als zu Winterszeiten.

Man kommt erneut zu Kräften, spricht lauter, möchte streiten. Es reifen da die Nüsse.

Gewöhnlich ist Ungewöhnliches nichts. So geht das immerfort. Wie gesagt, keinen Spaß macht es.

Also lass es. Hör auf damit. So erinnere ich mir das Wort eines guten Freundes alter Tage. Wo ist er nun?

Zuhauf klettern Ameisen die Efeuranken hinauf. Was mache ich da? – Keine Antworten gibt es auf törichte Fragen. Doch manchmal ist es genau umgekehrt. Dann sitzt der Reiter unten, oben das Pferd.

Was hat denn den geritten? – So hört man Leute reden. Ebenfalls. So möchte ich es aussprechen. Was hat denn uns so schwierig schwierig werden lasse? – Hoch die Tassen, Essen fassen. Mit Butterbrot im Bauch sehe ich die Sonne endlich auch.

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