Genug sei nicht genug

Ach, was reut es mich doch immer, wenn ich etwas getan habe. Da denke ich oftmals, dass ich es besser bleiben lassen soll. Und doch tue ich es dann. Ich mache manches einfach trotzdem. Möchte ja auch etwas vom Leben haben.

Wo käme man da hin, wenn man der Idee der Restriktion nicht auch einmal Einhalt gebieten wird. Was sei das für ein Asket, welcher kein Maß kennt bei seinem Asketismus? – Eine richtig urige Sache ist es also, die eigene Idee durchzuführen, auch wenn man schon wissen wird, wo sie hinführen kann.

Wird man dann aber auch noch bestätigt, wird man einsehen können, dass man eigentlich Recht gehabt hat. Wird man jedoch, wider erwarten, mit Glück beschenkt oder gar überschüttet und alles klappt so, wie es der eigentlichen Idee entsprochen hat, sei das auch etwas wert.

Darum sage ich, dass genug noch lange nicht genug gewesen ist. Und ich sage das ruhig, bleibe gelassen dabei.

Der Mensch strebt nach einer ständigen Anpassung der Dinge an neuerliche Begebenheiten. Die Sachen wandeln sich, wandern teilweise sogar dabei, ergeben neue Konstellationen. Wer wird da schon auf die Idee kommen, dem Einhalt gebieten zu wollen. Das wird ein merkwürdiger Herr gewesen sein, der sich nicht mehr bewegen möchte.

Manch einer strebt nach Ruhe. In einer sich wandelnden Welt bedeutet Ruhe jedoch Einklang. Die Wandlung durchwandere auch uns selbst. Das wird uns formen. Das wird uns heranbilden können. Warum also nicht?

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