Desinformation, Müsli und Kabeljau

An einem Tag wie heute geht einem ganz schön die Muffe. Da geschehen Dinge weltweit und ich mache mir Müsli. Habe ja schließlich Hunger gehabt, und Müsli ist genug dagewesen.

Wenn mir irgendjemand früher einmal gesagt hat, dass Müsli Kohlenhydrate enthält, habe ich es nicht weiter gegessen. Kohlenhydrate, was ein ekliges Zeug.

Doch man ist in die Schule gegangen, um zu verstehen, dass das ein Wort wie Zucker ist. Klingt zwar anders, ist aber das gleiche gewesen. Und was lernt man daraus? – Nichts. Aber man isst wieder Müsli.

Was den Kabeljau betrifft, den habe ich heute weder gesehen noch gegessen. Gestern im Supermarkt habe ich wohl kurz überlegt, gefrorenen Kabeljau zu kaufen. 1000 g für 6,50 € circa. Aber ich habe es nicht. Dafür habe ich heute Lachs satt gegessen. 125 g Stremel Lachs, heiß geräuchert wohlgemerkt.

Heiß geräuchert wird derzeit manches. Die Weltgeschichte scheint zu einer Räucherbude geworden zu sein.

Da wird geleakt, was das Zeug hält und darüber hinaus, was es nicht gehalten hat. Das ist unangenehm. Das geht in die Hose.

Da stinkt es gewaltig. Und es wird weiter gemacht damit. In Raten. Zwecks der Information.

Da wird angegangen. Da wird ausgeräuchert. Da wird geschossen. Mit Worten. Umso heftiger sei das.

Es werden müde Texte dazu verwendet, Schicksale festzulegen. Das Wort wird zur Waffe. Doch wer hat es ihn der Hand? Wer sagt da etwas? Wer leakt da wen? Und wenn wir den mal zurückleaken? Was wäre denn dann?

Keiner hat mehr einen Überblick. Aber wer zieht da einen Vorteil aus der Wohnzimmerunruhe? Wer mag den Computerkasten noch normal benutzen, wenn es so Wichtiges gerade zu erkennen gibt?

Die Welt ist groß. Da passiert viel.

Schauste hin, biste weg. Dann biste gebannt  und blickstes nicht mehr.

Na denn, Prosit! Auf dass es werde.

Zurück zum Kabelkjau:

Ein Rezept für eine leckere Zubereitung dieses Fisches gibt es, das ich präferiere. Anstatt es in der Pfanne zu braten, kann man den Fisch auch einfach im Wasser kochen.

Das Wasser kann man nachher aufbereiten zu einer Suppe, den gar gezogenen Fisch kann man zu Kartoffeln und einer feinen Soße gut essen. Prima Sache.

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Nichts zu sagen haben

Eine Wahrheit dieser Welt ist für mich noch immer gewesen, dass ich eigentlich nichts zu sage habe. Ich möchte freilich dennoch an der Gesellschaft partizipieren können. Darum schaffe ich dann eigene Themen, gestalte Werke, freilich nicht ohne dabei zeitweise etwas zu schwächeln.

Gar vieles ist so über die Jahre entstanden. Beachtlich ist die Menge davon, der Wert der Werke jedoch sei für gering erkannt. Das sind allesamt Beispiele für das Kunstschaffen eines nicht ausgebildeten Dilettanten geblieben, was ich da getan habe. Mein heutiges Werk zeugt davon.

Jackson Pollock hat bestimmt tolle Bilder hergestellt zu seinen Hochphasen. Ich kriege während meiner Hochphase gerade mal einen Abklatsch davon auf die Reihe.

Da sind andere früher dran gewesen, haben es besser gemacht. Soll ich nun froh mit dem sein, was ich bereits kann? Wie soll das bitteschön gehen? – Außerdem bin ich nicht auf der Welt, um mich zu freuen. Ich bin doch kein Hase, der immer nur Rübchen knabbern möchte.

Ungeübtes Bild

 

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Genug sei nicht genug

Ach, was reut es mich doch immer, wenn ich etwas getan habe. Da denke ich oftmals, dass ich es besser bleiben lassen soll. Und doch tue ich es dann. Ich mache manches einfach trotzdem. Möchte ja auch etwas vom Leben haben.

Wo käme man da hin, wenn man der Idee der Restriktion nicht auch einmal Einhalt gebieten wird. Was sei das für ein Asket, welcher kein Maß kennt bei seinem Asketismus? – Eine richtig urige Sache ist es also, die eigene Idee durchzuführen, auch wenn man schon wissen wird, wo sie hinführen kann.

Wird man dann aber auch noch bestätigt, wird man einsehen können, dass man eigentlich Recht gehabt hat. Wird man jedoch, wider erwarten, mit Glück beschenkt oder gar überschüttet und alles klappt so, wie es der eigentlichen Idee entsprochen hat, sei das auch etwas wert.

Darum sage ich, dass genug noch lange nicht genug gewesen ist. Und ich sage das ruhig, bleibe gelassen dabei.

Der Mensch strebt nach einer ständigen Anpassung der Dinge an neuerliche Begebenheiten. Die Sachen wandeln sich, wandern teilweise sogar dabei, ergeben neue Konstellationen. Wer wird da schon auf die Idee kommen, dem Einhalt gebieten zu wollen. Das wird ein merkwürdiger Herr gewesen sein, der sich nicht mehr bewegen möchte.

Manch einer strebt nach Ruhe. In einer sich wandelnden Welt bedeutet Ruhe jedoch Einklang. Die Wandlung durchwandere auch uns selbst. Das wird uns formen. Das wird uns heranbilden können. Warum also nicht?

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Eine Spezialität – Ravioli aus der Dose

Man kann es ja sehr ernst nehmen mit seinen Beiträgen beim Erstellen eines Weblogs. Und das tue ich gewiss auch. Doch ich möchte meine Dinge nicht grundlos ernst nehmen müssen. Manches darf durchaus auch etwas die Leserschaft verhohnepipeln. Und das soll diese entweder dann lustig finden oder einfach nur merken dürfen, wie das geschehe.

Heute habe ich eine Spezialität aus dem Hause Schneider zu mir genommen. Ravioli, aus der Dose, kalt, wie sie sind. Dose auf, Löffel rein, fertig.

Das sei das kulinarische Rezept zu einer Verballhornung des Genusses. Gewiss, manch einer wird sie eher warm machen, ehe er sie verspeist. Ein anderer wird sie eher nachwürzen. Da bin ich jedoch ein Purist geblieben. Ich esse das, was da ist, so wie es sei.

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Die Musikalie Dom – Edge of Time

Gerade höre ich mir eine ehemals als Privatpressung erschienene Schallplatte des Labels Second Battle an. Es ist die Dom – Edge of Time. Ich verwende dazu einen Dual Plattenspieler an einem Verstärker von Luxman mit Boxen von Technics (Wabentechnik). Das ist keine Luxus-Anlage, was da bei mir im Wohnzimmer aufgebaut ist, aber es klingt dennoch gut.

Zugegeben, diese Scheibe hat Kultcharakter bei mir. Ich mag solche Musik. Ich mag sie nicht etwa, weil sie experimentell wäre. Ich mag sie, weil man ihr anmerkt, dass die Musiker sich Mühe dabei gegeben haben, sie zu erzeugen.

Das Cover ist schlicht, wenn man das von einem simplen Schriftzug auf farbigem Untergrund sagen darf. Aber bedeutungsschwer kommen da die weiteren Worte herüber, welche dort zu lesen sind.

Ich gebe das nun nicht wieder, was da darauf steht. Aber ich beschreibe meinen Eindruck davon, oder zumindest das, was mir davon verblieben ist.

Die Klänge auf der Scheibe werden von einem schönen Rhythmus untermalt. Dabei taucht dieser nur selten hörbar im Vordergrund auf. Er untermalt die ganze Musik, sei es nun Gitarre oder Bass, und wird nur zu manchen Phasen von Klanggebilden aus Percussion, kleppernden und klirrenden Glocken sowie einem einer Orgel ähnlich klingenden Gewaber unterbrochen. Auch irgendwelche Becken sind zeitweise zu hören.

Das Ganze ist spannend wie ein mysteriöser Film dabei.

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Das Wiki Beggar’s Lebensbaum

In den letzten Wochen habe ich einige Wikis deutlich überarbeitet. Dabei ist auch ‚Beggar’s Lebensbaum‘ wieder einmal an der Reihe gewesen. Dieses Wiki habe ich um weitere Reiter ergänzt. Auch habe ich die angewandte Grammatik etwas vereinheitlicht dort.

Das Wiki wäre unter folgendem Link zu finden:

Beggar’s Lebensbaum

Es ist ein ausbaufähiges Wiki geworden dank der neuen Reiter. Endlich habe ich auch den Text ‚Ein Mindworker sein‘ geschrieben. Dort gebe ich etwas über die Art dieser sprachgestalterischen Installation im Internet preis. Ich beschreibe diese Gestaltung von eigenen Wikis samt Bildergalerien und Musikbibliothek als Rollenspiel dort.

Man bedenke, dass doch jeder etwas gestalten kann und darf. Wir leben ja in einer pluralistischen Bürgergesellschaft. Jeder hat das Recht, seine Meinung kundzutun.

Für mich wäre das Einnehmen einer Rolle der richtige Ausdruck für eine Selbstdarstellung der eigenen Dinge und Werke als Kunstschaffender. Partizipation an einer quasi offenen Form der Gesellschaft kann so stattfinden. Freilich bleibt es unterdessen ein Spiel mit Rollen.

Der Text wäre hier zu finden:

Ein Mindworker sein

Nun geht es also weiter voran mit der Ausgestaltung der eigenen Seiten. Das seien alles keine berühmten Werke, was ich da so erstelle, aber es hat bisher noch immer Spaß gemacht, das zu tun.

Comics - Freie Formen

Comics – Freie Formen

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Mit Sprache etwas erarbeiten

Der eigene Versuch von mir ein literarisches Werk zu erstellen hat schon reichhaltig Früchte getragen. Aber ob diese schmackhaft wären für andere Leute wüsste ich nicht zu sagen.

In früher Jugendzeit habe ich Verse, Aphorismen und Gedichte verfasst. Ich habe mich dadurch selbst darin auszubilden versucht. Gar vielerlei Arten von Büchern habe ich mir besorgt und durchgelesen.

Heute stehen diese Bücher stumm und still im Regal bei mir. Ich besitze diese auch weiterhin. Schreiben tue ich auch immer noch.

Es ist mir wichtig geworden, diese Beschäftigungsart durchzuführen. Ich kann  mit Zuhilfenahme des Mediums der Sprache mir selbst etwas erarbeiten, dessen ich bedarf.

So habe beispielsweise ich ein Buch über den Yoga schreiben wollen. Das habe ich auf einem Wiki bei Google Sites getan. ‚Beggar’s Arbeitsbericht Yoga‘ ist sein Name.

Beggar’s Arbeitsbericht Yoga

Das hat ein Buch für mich selbst werden sollen. Speziell für meine Bedürfnisse ist es konzipiert worden.

Die Arbeit an diesem Wiki ist in einer Weise erfolgt, die man nicht als systematisch bezeichnen würde. Allerdings kann ich sagen, dass ich das Wesentliche der letzten paar Jahre dort niederschreiben habe können. Manches habe ich dabei sprachlich verdichten und verankern können von meinem Gedankengut.

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