Gedanke

Eine Gesellschaft, wie die unsere setzt alles auf die Fülle. Myriaden von Sendungen auf allen Kanälen verwirren die Menschen. Da stellt sich die Frage, ob diese Variante der Desinformation gewollt ist. Zudem führt sie zur passiven Zensur, weil relevante Inhalte im Getümmel der Medienlandschaft untergehen.

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Gedanke

Ein leeres Blatt kann gefüllt werden. Dabei verhält es sich mit diesem so, dass alles daran aufgefunden werden kann, was uns ausmacht. Jeder noch so kleine und unscheinbare Zettel aus unserer Hand ist ein Zeichen unseres mentalen Zustands und damit ein Beleg unseres zu erwartenden Glückes.

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Die beleidigte Leberwurst

Heutzutage hat man fein mit allem aus dem Schneider zu sein.
Groß ist daher unsere Lust, es zeigt sich dennoch mancher Frust
an unseren Visagen auf, heda, alle haben einen Lauf.

Die Greta Thunberg, o lala, ist so ein kleiner Scheinzwerg, tatata.
Sie stellt sich selbst ganz cool mit einem Schild dahin,
schwänzt die Schul, macht was sie will.

Das kann doch wohl nichts Rechtes sein, nein.
Das darf jetzt jeder sagen. Was andere für Gedanken plagen,
das passt nicht zu unserem Lebenssinn. Spinn

doch, wer will. Geschehe, was soll. Toll.
Da hat ein Merzchen eine Schnute und postuliert ein Wortgetute.
Ein Oberbürgermeister, auch nicht feiner, macht die Greta nochmals kleiner.

Wie froh die doch sein kann. Wie krank die doch ist.
So hört man das Gequake. Ohne Frage bleibt da nichts.
Neidvoll spielen sie die beleidigte Leberwurst, trunken vor Durst

nach Staatsgewalt, Amt und Kohle. Keiner schaut auf Deine Sohle.
Das Bisschen Schuh muss uns ausreichen. Derweil, der Merzi ohne Gleichen,
rockt schwarz gefärbt im kapitalistischen Bann seinen Schwanengesang.

Der OB tut da nochmal so Weh, doch wirklich schmerzen tut der Bildpsychiater.
Der hat es leider richtig drauf. Ferndiagnose nebst Hellseherei,
da wünscht man sich, der Spuk wäre bald vorbei.

Doch täuscht ein solches Zeitgeschehen. Es sind nur Winde, die da wehen.
Das Bisschen Greta hat es euch gezeigt. Da habt ihr euch sie einverleibt.
Ihr macht Sie doch nur zu einem Gespött. Tröt, tröt.

Im Grunde seid ihr die Leberwürste.


Mathias Schneider, Offenburg, 27.09.2019 – Notiz zum tagesaktuellen Zeitgeschehen

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Ein Paradies für Schufte

Heutzutage ist jeder frei. Frei ist auch der Kartoffelbrei. Doch der brennt manchmal an, was keinem je hat gutgetan.

Verquer sind viele Dinge. Mensch, Erdenkliches erspinne. Da kommt zuhauf etwas auf den Tisch. Dazwischen stinkt der faule Fisch.

So hat man es nicht gerne, greift sogleich nach dem Sterne. Es wird wieder Politik gemacht. Glaube es mir, gute Nacht.

Das, was wir bei uns erleiden, dafür möchte keiner streiten. Jedoch der Herren feinen Zwirn, den wäscht man dreifach gern.

Da wird das Weiß erstrahlen, so hell wie das jetzt ist. Es werfen viele sich in Schale, keiner ist da mehr trist.

Man nimmt sich von dem Kuchen, soviel man kann packen ein. Wer möchte es nicht versuchen, obenauf zu sein.

Dazu auch noch die Kohlen, man hat es gerne warm. Doch wer wird uns Leute schonen, auch wenn er trägt solch feines Garn.

Hundert Dinge gehören jenem, der heute über alles bestimmen kann. Keines davon eigne ich, bin ich doch ein armer Mann.

Da zähle ich nichts, vielleicht auch wegen meiner Weste. Die sitzt etwas schief, so feiert man keine Feste.

Nein, so muss man sich sorgen. Gründe gibt es dazu genug. Muss mir immer wieder etwas borgen, wer verspürt hier den Betrug.

Das, was ich schon habe, bräuchte gar nicht viel zu sein. Es erfreut mich eine Gabe doch erheblich obendrein.

Da habe ich zu richten, was meines Lebens Kummer ausmacht. Möchte diesen gerne schlichten, doch vor lauter Arbeit wird es Nacht.

Nacht wird es auch für jene sein, welche vertauschen Wasser mit Wein. Da machen sie für uns Gesetze, was entsteht da für eine Hetze.

Hektik macht sich unter den Oberen breit, das ist nicht gescheit. Man erobert neues Terrain. Und so lautet der Refrain.

Doch diesen gebe ich jetzt nicht wieder. Solche Formen sind doch etwas bieder. Darum lasse ich es sein. Ich möchte mich davor scheuen.

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Von der Technologie

Wunderbar!

Im Wirtschaftswunderland sind Wunder bald allein nur mehr unbekannt.
Man möchte sie nicht kennen, diese Sorten, welche als Retorten all der guten Postulate
ihre Zeit als Schwätzer vertreiben, das aber ist schade.
Und so kann es geschehen, derweil raue Winde wehen.

Raue Winde wehen viele, da ergibt sich manche Priele
im Wattenmeer und auch so sehr im schönen Berlin, da will man hin.
Dort schaut man es sich dann fragend an, was das für ein Wind sein kann,
der solch ein Wetter entfacht. – Und lacht.

Dabei ist es gar nicht gut zu Witzen, manch einer muss sogar schwitzen.
Geheimniskrämereien, schön verteilt, nicht zu verzeihen.
Eine Orgie der Kommunikation, nicht wahr, so ist das schon.
Ausgebreitet, welch ein Aderlass, und das macht so keinen Spaß.

Das Wissen um den guten Zweck hilft auch nicht bei solchem Dreck.
Wer glaubt, er sei da zu verschonen, darf selber dann seinen Kiel holen.
Was wird nicht alles preisgegeben, Daten für Daten, so ist das eben.
Der Datenschutz wird so zum Nichtsnutz.

Wer da glaubt, es geht nicht an, was hat der denn dafür getan?
Wer sagt, dass das ein Unrecht sei, macht seine Daten dadurch vogelfrei.
Was soll es noch diese zu schützen, wem soll so etwas denn schon nützen?
Kristallklar ist der Mensch dabei, wunderbar, ich troll mich frei.

Was möchte ich mich dagegen auch erheben, das ist doch solch ein schönes Leben.
So mulmig wäre mir da nicht deswegen, es sei denn ich wäre verlegen.
Da habe ich es angenommen, dass manches Menschen Auge sieht etwas verschwommen.
Und denken tue ich da auch, manch einer denkt an nichts außer seinem Bauch.

So schön ist das. Wie toll das ist. Trickreich ist der Datendiebe List.
Die haben, und das ist scheinbar zu ersehen, einfach nur so mitgeschnitten,
was da zwischen Bildern von Titten alles ist gar anzusehen.
(Ganz öffentlich und zu verstehen.)

Was soll man da noch sagen wollen, wenn die es treiben wie die Dollen.
Was soll man da noch machen? – Weinen oder lachen?
Wen kümmert in einer Demokratie das Wohl der Menschen, wenn, wie die,
welche so etwas preisgeben, alle doch führen ihr unbedachtes Leben.

Da kocht der Kessel über vor Schmutz, dafür gibt es den Datenschutz.
Preisgegeben ist der heute, Leute, das wird ein Fraß, ja so ein Spaß,
wenn alle das so machen werden, haben wir bald Klarheit hier auf Erden.
Dann wissen wir woran wir sind, ein Sklave wird man durch solch einen Wind.

Hat das alles einen Sinn? – Heda, sage ich ganz leise, spinn ich oder habe ich eine Meise?
Ist das alles zu verstehen oder bräuchte man es sich nicht anzusehen?
Keine Ahnung habe ich da. Es ist Sprachgestaltung, wunderbar.
So dichte ich mit Worten einfach etwas zusammen, soll es doch an den Wänden prangen.

Mathias Schneider, Offenburg, den 06.01.2019

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Wunderbare Momente

Vor ein paar Tagen ist mir in einer Kundenbestellung aus Großbritannien aufgefallen, dass der Kunde von mir etwas fordert, ehe der Vertrag zwischen mir und ihm rechtskräftig wird. Seine Forderung gebe ich hier ungefähr wieder. Er verlangt einen Nachweis über meinen Status. Ich darf allein nur dann mit ihm Handel betreiben, wenn ich den Modern Slavery Act berücksichtige. Da habe ich erstmal nachlesen müssen, was dieser besagt.

Moderne Sklaverei habe ich darunter verstanden. Das soll es also geben. Zumindest in England ist es den Menschen bewusst, dass es so etwas gibt. Hierzulande spricht keiner von Sklaverei. Komisch, wir leben doch in einer Welt…

Von was wird auch nicht gesprochen? – Nun, ein anderes, wenig besprochenes Thema ist der moderne Feudalismus. Das ist der Trend via Vermögen sich ein eigenes Imperium aufzubauen. Auch das gibt es. Oder es gibt so etwas wie die Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt. Diese wird staatlich gefördert. Wie man das bezeichnet, habe ich im Detail gerade nicht auf dem Schirm. So etwas gibt es aber trotzdem. 

Was noch? – Fleischhandel, also getötete Tiere aus KZ-ähnlichen Kasernen. Millionenfach bewährtes deutsches Kulturgut. Doch meine diesbezüglichen Assoziationen verhallen stumm vor sich hin. Das Fleisch wird zum Exportschlager. Die KZ’s werden wieder verstärkt, eine Berichterstattung erschöpft sich schnell. Deutsche Reinkultur.

Und sonst? – Lauter glückliche Menschen mit Gesichtern voller Käsekuchen. 

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Ein Bedenken gestalten

Der nachfolgende Text soll ein Beispiel für meine Arbeit als Sprachgestalter sein. Dieser ist heute, am 11.11.2018 zuhause bei mir in Offenburg entstanden. Er gibt eine Betrachtung wieder, welche sich mit dem Begriff eines ‚positiven Denkens‘ befasst. Ich hoffe Ihnen wird dieser Text zusagen. Vielen Dank. Grüße, Mathias Schneider

Unter dem geläufigen Begriff ‚positives Denken‘ versteht Mathias Schneider das eigenständige Bewerten eines Menschen auf einer Ebene der gedanklichen Interpretation. Das somit gegebene Bedenken eines Menschen soll die Dinge seines Daseins in primärer Weise behandeln, diese aber genauso gut ins Verhältnis zu anderen gegebenen Dingen setzen. Getreu einer Maxime der Renaissance, welche da lautet, dass der Mikrokosmos und der Makrokosmos in ihrer Natur gleichwertig sind, soll und kann der Mensch seine subjektiven Betrachtungen der eigenen Lebenswirklichkeit mit der kosmologischen Ordnung der größeren Gegebenheiten gleichsetzen und somit ein eigenes Urteilsvermögen bei sich selbst sicherstellen. Dieser Weg wird als Prozess richtig aufgefasst. Es ist ein Weg der Näherungen, es wird kein Weg der Konstruktion absoluter Richtigkeiten sein können. Solche absoluten Richtigkeiten sind dem Menschen für sein eigenes Dasein wenig vertraut. Die Nöte seines Lebens kann er zwar festmachen, doch eine ewiglich richtige Lösung wird es für keine Not geben können, da alles Lebendige einem inneren Wandel unterworfen ist. Genauso wird auch die kosmologische Ordnung der größeren Gegebenheiten mit einem Anteil behaftet sein, welcher eine Wandlung davon freisetzen kann. Das kann abgewogen werden. Diese Worte kann man gewichten. Man wird es dabei leicht feststellen können, ob diese für den Menschen selbst zutreffen. Für den Fall, dass sie das nicht tun würden, wird es wahr sein, dass ein solcher Mensch einen anderen Weg als diesen für sich selbst auffinden muss. Einen anderen Weg als diesen habe ich bisher nicht gekannt. Darum bin ich mit meinem Leben so vorgegangen, dass ich ihn, ab jenem Zeitpunkt, zudem er mir vorgestellt worden ist, zumindest berücksichtigt habe. Da habe ich es mir bald vorstellen können, dass dieser Weg ein Bild für die Wirklichkeit eines Menschen in sich trägt.

Ein solches innerlich vorkommendes Bild tritt also im Bedenken eines Menschen auf. Es steht in Bezug zur Lebenswirklichkeit eines Menschen und setzt diese mit der kosmologischen Ordnung des größeren Ganzen gleich. Viele Klötze ergeben einen Klotz. Viele Wasser ergeben ein Wasser. Solche werden als Gewässer oder Gebäude bezeichnet. Gleichermaßen ist das Bedenken eines Menschen zu verstehen. Seine innere Ordnung ist gleichwertig zur höheren Ordnung. Wie wunderbar es da doch ist, wenn man das erkannt hat. Da kann man selbst für diese ein Beispiel sein. Freilich bleibt man dabei Mensch. Man wird also näherungsweise ein Beispiel dafür sein, dass man einen Begriff der Ordnung des größeren Ganzen hat. Als ein solches Beispiel ist der Mensch zu verstehen. Er tritt also auch auf diese Weise in seinem Leben und Dasein auf.

Das soll ihm die geistliche Reife dazu verleihen können, um das Vorgegebene dieses Kosmos äquivalent zur Erscheinungsweise desselben vom Größeren auf das Kleinere wie auch vom Kleineren auf das Größere zu projizieren. Ein Kreis bleibt ein Kreis. Ein Quadrat, ein gleichseitiges Dreieck und der Kreis sind qualitative Größenordnungen, welche dieses Prinzip für die Geometrie bezeugen. Auch dann, wenn das in Frage gestellt wird, bleiben diese Elemente, was sie sind. Eine Bezugsgröße solcher Art würde alleine nur ein Beispiel dafür sein, welches uns im Alltag zur Konzeption von konstruktiven Merkmalen einer Zeichnung, eines Bauplans oder einer Figur dienen können. Wir kennen keine absolute Darstellung des Höchsten. Aber wir kennen die eindeutigen Elemente der Geometrie. Da es diese gibt und da wir aus diesen alle konstruktiven Merkmale einer Zeichnung herleiten können, welche ebenso eindeutig wie diese sind, wird es auch auf der höheren Ebene des größeren Ganzen dieser kosmologischen Ordnung solche eindeutigen Elemente auf drei unterschiedliche Arten geben können. Auch diese verhelfen der höheren Gegebenheit zur Ordnung der Dinge entsprechend ihres Willens, wie sie das auf der Ebene der mikrokosmischen Erscheinungsweise für uns selbst tun. Das sollen die Ideen der Ordnung sein. Kreis, gleichseitiges Dreieck und Quadrat bilden seine Struktur. Analog dazu kann man es sagen, dass Ordnung eindeutig ist. Eine Vieldeutigkeit des Gegebenen ist also gerade erst dann gegeben, wenn die Ordnung verloren gegangen ist. Diese Ordnung würde nun aber nicht der Welt verloren gehen, alleine nur weil der Mensch ihrer nicht habhaft sein würde. Getreu dieser Idee kann ein Mensch sich auf die Ordnung der Welt berufen, indem er sich auf deren Eindeutigkeit bezieht.

Eine Ordnung des Menschen gibt es keinesfalls. Der Mensch, für sich genommen, existiert nicht. Er würde so nicht vorkommen können.

Dagegen ist es anzunehmen, dass es eine Menschheit gibt. Diese verwirklicht die Ordnung des Menschen. Ordnung wird also auf der Stufe des Mikrokosmos eine den Gesellschaften und ihren Mitgliedern übergeordnete Größenordnung sein. Sie könnte von uns Menschen nicht erkannt und auch nicht diskutiert werden, weil es kein Bild von ihr gibt. Ein solches würde nicht herstellbar sein.

Ohne im Besitze eines Bildes davon zu sein, könnten wir uns selbst nicht derart bannen, dass wir es gewahren können, was diese ausmacht. Doch das würde nicht das letzte Rätsel sein, für das ich hier meine Zeit und meine Kraft zur Darstellung desselben aufbringe. Eindeutig ist das Bild. Wird es aber so eindeutig sein, besteht es durch solche Dinge wie das Quadrat, das gleichseitige Dreieck und den Kreis. Puh! Da haben wir es. So etwas würde sich nicht auffassen lassen.

Das Eindeutige wirkt in eindeutiger Manier auch weiterhin so, wie es durch sich selbst erscheint. Es besteht. Es bewirkt. Es handelt. Darum ist seine Form dreifach eindeutig. Es hat drei Arten sich zu emanieren.

Es wird leicht möglich sein, diese Worte auf der Ebene des Mikrokosmos zu lesen und zu bewerten, was die Aussage davon ausmacht. Es ist mir auch leicht gefallen, diese Worte zu notieren. Eine Übertragung derselben auf die Sphäre einer höheren Ordnung bedeutet nun gerade, dass diese Sache uns übertrifft. Wir Menschen sind uneindeutig in unserer Ausdrucksweise. Wir haben genauso viele Sprachen wie es Menschen gibt. Jeder Einzelne davon wird ein Sprecher einer Sprache, seiner Sprache nämlich sein. Haben wir also die Begabung erhalten, alles in eindeutiger Weise zu benennen, hat das doch keinen Einfluss auf die Kommunikation mit anderen Menschen. Jeder spricht seine eigene Sprache.

Dennoch soll die Eindeutigkeit der gegebenen Ordnung uns bekannt sein. Sie offenbart das Recht. Dank ihr können eine Strenge und eine Güte in unserem Dasein vorkommen. Diese beiden Qualitäten, die Strenge und die Güte sollen die Eigenschaften davon bestimmen, was Rechtsprechung ausmacht. Das wäre ihre natürliche Form. Diese wäre der menschlichen Erscheinungsweise entsprechend.

 

 

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Demokratie mit Zufriedenheitsgarantie

Ein Fehderecht, wie zu früheren Zeiten,
hat es dem Menschen einst erlaubt für sein Recht zu streiten.
Ein solches kennt man heute nicht mehr.
Seid also zufrieden, bitte sehr.

Ihr Bürger eines freien Landes hebt doch darauf ab,
dass man euch dafür die Freiheit dazu gegeben hat.
Da dürft ihr allem stets zustimmen,
und darüber fromme Lieder singen.

Was euch gegeben ist, das wird sehr viel sein.
Brot im Überfluss, und dazu die Butter fein.
Viel Wurst und manch ein Käsekuchen.
Das könnt ihr auch stets selbst versuchen.

Könnt euch entscheiden frei,
was ihr für euch nehmt vom Einheitsbrei.
Mit modisch frecher Zierde wird das dann verpackt,
das habt ihr für euch eingesackt.

So habt ihr stets dabei die Wahl,
werde die nur nicht zur Qual.
Was Gut ist, das soll es auch bleiben,
denkt daran, euch zu entscheiden.

Lebt nicht alleine nur für den Überfluss,
den der bringt zuweilen doch den Verdruss.
Ohne eine Freude dabei alles zu haben,
das wäre eigentlich ein echter Schaden.

Offenburg, den 10.10.2018

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Lebenslicht

Gedanke

Prio Eins im Leben hat es, seinen Feinden zu vergeben. Erst wenn das geschehen ist, spürst Du, wer Du selbst bist.

Eine Vorbereitung auf das Leben ist es, seinen Feinden zu vergeben. Der große Feind im Innern soll Dich dabei als Erstes kümmern.

Und in gleichem Maße, wie der Dich verführt, wird er von Dir kontrolliert. So hast Du eines Tages jenen Frieden, den es auch gilt anzustreben.

Und beherrschst Du Dich dann so, wirst Du einmal auch wieder froh. So hast Du es schließlich doch erreicht, dass Dein Dasein wieder Dir selbst gleicht.

Rühre Dich, das ist mein Wort, auf dass ein Segen treibt Dich um. Bestehe hier, an diesem Ort, und sei nicht länger dumm.

So wird all das, was selbst Du bist, auch Dir dazu gereichen. Da kannst Du endlich damit beginnen, einen eigenen Frieden zu erreichen.

Was dann kommt heißt ‚Happy End‘, ein Film, der ist bald aus. Schon längst bist Du da eingepennt, hast Ruhe hier im Haus.

Ach Lebenslicht, drängst mich zum Verzicht, hast dabei der Fortuna Angesicht. Sonderbar, mal bist Du uns so greifbar nah und dann doch wieder nicht.

Offenburg, den 05.10.2018

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